Fördern und Fordern

Die Schülerinnen und Schüler kommen nicht nur mit unterschiedlichen sozialen Lernvoraussetzungen, sondern auch mit Lernbedürfnissen in die Schule, die individuell verschieden sind. Wir wollen ihnen in ihrer Individualität gerecht werden, auf Chancengleichheit achten und ihre persönlichen Stärken fördern. Eine Binnendifferenzierung durch ausgewähltes Arbeitsmaterial (z. B.: Logicos, Geo-Kästen, Lernsoftware wie Alfons Lernwelt) ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Förder- und Fordermaßnahmen sind jedoch nur dann realisierbar, wenn die organisatorischen, materiellen und personellen Voraussetzungen gegeben sind.

Sonderpädagogische Grundversorgung (SGV)

Möglichst alle Kinder sollen an der Grundschule Edith Stein gemeinsam unterrichtet werden.

Deshalb hat die Grundschule im Regionalen Integrationskonzept mitgearbeitet. Im Rahmen der Inklusion wird die Schule mit einer sonderpädagogischen Grundversorgung (SGV) versorgt.

Kinder mit hohem Förderbedarf brauchen besondere Unterstützung. Neben den individuellen Hilfen der Klassen- und Fachlehrerinnen werden sie durch unsere Förderlehrkarft intensiv unterstützt.

Die sonderpädagogische Grundversorgung macht es möglich, dass Kinder in ihrem sozialen Umfeld gefördert werden. Dazu ist es notwendig, in der Schule präventive Fördermaßnahmen anzubieten und integrative Angebote zu entwickeln.

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden bei uns gemäß ihren individuellen Voraussetzungen gefördert und erhalten die erforderliche Untertsützung.

Besonders wichtig ist uns die präventive Arbeit. Daher liegt der Arbeitsschwerpunkt unserer Förderschullehrkraft im 1. und 2. Schuljahr.

Sie nimmt begleitend am Unterricht teil oder fördert Kinder einzeln und in kleinen Gruppen.

Hochbegabtenförderung

Projekt:                    Hochbegabtenförderung


Damit besonders begabte Mädchen und Jungen ihre Begabungen besser entfalten können, ist es notwendig, diese

· frühzeitig zu erkennen und anzuerkennen
· sie individuell zu fördern und zu fordern
·  sie lebensnah zu entwickeln und zu integrieren

Im Primarbereich kann die angemessene Förderung erreicht werden durch  

· Binnendifferenzierende Maßnahmen, Formen des offenen Unterrichts, z. B. Lernstationen, Tages- und Wochenpläne, Lernen am Computer;
· Besondere zusätzliche Angebote, z. B. Arbeitsgemeinschaften, Projekte, Lernwerkstätten, Zusatzkurse -auch in Zusammenarbeit mit außerschulischen Anbietern – auch parallel zum Unterricht;
·  Beschleunigungsmaßnahmen, z. B. vorzeitige Einschulung, Teilnahme am Unterricht höhererSchuljahrgänge in einzelnen Fächern, bzw. für begrenzte Phasen, Überspringen von Klassen;
·  Individuelle Lern- und Entwicklungsplanung, die die Kinder mit einbezieht, um deren Selbstverantwortung
für den Lernprozess zu stärken, z. B. Portfolio


Die Zusammenarbeit mit Kindergärten ist erstrebenswert.

In den weiterführenden Schulformen werden die integrativen Fördermaßnahmen der Grundschulen aufgenommen und fortgesetzt. Hinzu kommen

· Maßnahmen der Leistungsdifferenzierung durch besondere Angebote zu bestimmten
Unterrichtsschwerpunkten, z. B. im Bereich der Fremdsprachen, der Neuen Technologien, der
Mathematik, der Naturwissenschaften oder im Fachbereich musisch-kulturelle Bildung und im Fach
Sport;
· Besondere Wahlangebote, z. B. im Bereich der Arbeitsgemeinschaften – auch parallel zum regulären
Unterricht – und der Schülerwettbewerbe;
·  Phasenweise Teilnahme an Veranstaltungen und Bildungsangeboten anderer Schulen und Träger, auch
durch Freistellung von der Teilnahme am Schulunterricht.
·  Angebote des frühzeitigen Erwerbs von Teilqualifikationen, z. B. im Bereich der Fremdsprachen (“Portfolio”);
·  Phasenweise Teilnahme an Hochschulveranstaltungen, auch durch Freistellung von der Teilnahme am
Schulunterricht oder durch Befreiung vom Unterricht einzelner Fächer;
·  Maßnahmen zum frühzeitigen Erwerb eines angestrebten Schulabschlusses;
·  Unterstützung von schulischen Auslandsaufenthalten und Auslandspraktika;
·  Angebot von Sozialpraktika in Zusammenarbeit mit entsprechenden außerschulischen Trägern, z. B.
Diakonischen Werken, Hilfsorganisationen, Krankenhäusern;
·  Ermöglichung des Erwerbs eines angestrebten Schulabschlusses ohne Verpflichtung zur Fortsetzung
des Schulbesuchs, wenn in Sonderfällen schulpflichtige Jugendliche nach zehn Schulbesuchsjahren
einen besonderen außerschulischen Bildungsweg durchlaufen sollen (Ruhen der Schulpflicht).

Mit der Einrichtung von Kooperationsverbünden schafft Niedersachsen ein flächendeckendes Netzwerk zur besseren Förderung von besonders begabten Kindern und Jugendlichen. Die Schulen, die sich zu einem Verbund zusammenschließen, erarbeiten ein gemeinsames Konzept, um den Lern- und Entwicklungsprozess der Kinder umfassend begleiten zu können.